Zum Inhalt springen 2sic internet solutions - 20 Jahre

20 Jahre 2sic, ein guter Zeitpunkt um zu reflektieren

Wir haben in den vergangenen Tagen und Wochen die 20 Jahre in unserem Unternehmen Revue passieren lassen:

 

2sic-20

 

Der erste Tag vor 20 Jahren, Startschuss zweier Enthusiasten, die das Internet revolutionieren würden. Vieles ist seitdem geschehen - das Smartphone hat die Welt verändert, die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und sogar das Internet wurde zur Revolution.

Die Rückschau erfüllt uns mit Freude und Stolz – durch so manche Herausforderung durften wir an Erfahrung wachsen und dank unserer Kunden und Freunde viel lernen. Wir danken allen für ihre Ideen, Treue und Unterstützung und freuen uns auf weitere revolutionäre 20 Jahre! Erleben Sie hier nochmals die 20 Jahre im Zeitstrahl... 

Daniel Mettler und das 2sic Team

Wie die EU-DSGVO auch Schweizer Unternehmen betrifft

IT, Daten, Sicherheit

Unternehmen, die ihren Sitz in einem der derzeit 28 Mitgliedsstaaten haben – und personenbezogene Daten verarbeiten, unterliegen den Verpflichtungen, die sich aus der EU-Datenschutz-Grundverordnung ergeben. Doch auch Schweizer Unternehmen sind davon betroffen.

Dieser Beitrag ist Teil der Blogserie zur DSGVO (GDPR) für die Schweiz.

Extraterritoriale Anwendung

Beim Niederlassungsprinzip greift die Verordnung nach Art. 3 Abs. 1 DSGVO, wenn die Niederlassung eines Verantwortlichen oder Auftragsverarbeiters von personenbezogenen Daten in der Union liegt. Wo die eigentliche Datenverarbeitung stattfindet, spielt dabei keine Rolle.

Eine Rolle spielt die Verordnung beim Marktortprinzip nach Art. 3 Abs. 2 DSGVO aber, wenn Daten von betroffenen Personen verarbeitet werden, die sich in der Union befinden. Anwendung findet die DSGVO auch dann, wenn sich die Niederlassung des Verantwortlichen oder Auftragsverarbeiters ausserhalb der EU befindet.

Waren und Dienstleistungen

Das heisst, auch Schweizer Unternehmer, Selbstständige und Behörden unterliegen der Europäischen-Datenschutz-Grundverordnung, wenn sie "betroffenen (EU-) Personen Waren oder Dienstleistungen anbieten – unabhängig davon, ob von diesen betroffenen Personen eine Zahlung zu leisten ist" oder nicht.

Drakonische Strafen bei Verstössen

Aufgrund der Kürze der Zeit, solltest du die erforderlichen Massnahmen direkt umzusetzen, damit du für den 25. Mai 2018 gewappnet bist. Das EU-Parlament, das diese Datenschutz-Grundverordnung bereits 2016 verabschiedet hat, sieht bei Verstössen teils empfindliche Bussen vor – und die haben es in sich: Bis zu 20 Mio. Euro bzw. bis zu 4% des weltweiten Jahresumsatzes können im Maximum verhängt werden.

Damit sollen in erster Linie US-amerikanische "Datenkraken" wie Google, Facebook, Amazon und Co abgeschreckt und die Schranken gewiesen werden. Doch auch Schweizer Unternehmen sollten aufhorchen – denn Bussen gelten für alle Unternehmen, die der EU-Verordnung unterliegen.

Persönlicher Eindruck

Es bringt nichts, nichts zu tun. Die EU-Verordnung kommt in grossen Schritten auf uns zu. Und damit meine ich auch uns Schweizer Unternehmen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Zeit also, die entsprechenden Massnahmen anzugehen und umzusetzen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei den Vorbereitungen und hoffe, dir mit diesem Beitrag ein Stück weiterhelfen zu können.

Herzliche Grüsse
Sven

Hier gehts zur Übersicht der Blogserie: "DSGVO für die Schweiz"


Haftungsausschluss: Bitte beachte, dass die Beiträge innerhalb der Blogserie keine Rechtsberatung darstellen oder ersetzen. Für eine individuelle Abklärung der Massnahmen in deinem Unternehmen, empfehle ich ggf. einen Rechtsberater aufzusuchen.

Quellen: www.dsgvo-gesetz.de, https://www.edoeb.admin.ch

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Tag: DSGVO

Sven Jennessen
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